Die Zahl, die gut aussieht.
Die Nutzungsrate steigt, das Gremium ist zufrieden, die Einführung gilt als gelungen. Und niemand im Haus kann sagen, ob die Ergebnisse besser geworden sind.
Nora und Jonas sind synthetische Stimmen. Beide sagen es im Intro auch selbst.
Dieses Audio wurde mit KI erzeugt. Nora und Jonas sind synthetische Stimmen, es sprechen keine echten Personen. Die inhaltliche Grundlage steht unter jeder Folge, die beiden sagen es auch selbst im Intro.
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Nora: Führungsfunk, der Audio-Impuls von unlearn.how. Ich bin Nora.
Jonas: Und ich bin Jonas. Vorweg, damit das klar ist: Wir beide sind KI-Stimmen, es sprechen keine echten Personen. Worauf die Folge aufbaut, steht unter der Folge.
Jonas: Nora, heute lege ich vor. Ausgerollt, Compliance geklärt, Anmeldung über das Firmenkonto. Die Nutzungsrate steigt seit Monaten. Das Gremium ist glücklich.
Nora: Das ist mehr, als die meisten vorweisen können. Eine Frage habe ich trotzdem. Sind die Ergebnisse besser geworden?
Jonas: Da muss ich passen.
Nora: Damit sind wir mitten drin. Wir planen KI noch immer mit dem Vokabular alter Projekte. Einführung, Rollout, Adoption, Go-Live. Und dieses Vokabular sagt Ihnen, wann Sie fertig sein müssen. Es sagt Ihnen nicht, was Sie tun, wenn es nie fertig wird.
Nora: Ein Bild dazu. Ein IT-Leiter, zu Recht stolz: zweihundert Lizenzen ausgerollt, alles sauber geregelt. Auf die Frage, wie die Nutzung aussieht, kommt ein Zögern. Die meisten nutzen es als Chat, manche für Zusammenfassungen, ein paar Mutige bauen Prompts. Und dann der Satz: Ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob wir das Potenzial ausschöpfen.
Jonas: Das liegt aber nicht am Werkzeug.
Nora: Nein, und auch nicht an den Leuten. Es liegt am leeren Textfeld. Die Oberfläche sieht für alle gleich aus, für die, die täglich damit arbeiten, und für die, die alle zwei Wochen mal hineinschauen. Das Zugangsproblem ist gelöst. Das Nutzungsproblem nicht.
Jonas: Dann ist doch genau die Nutzungsrate der richtige Wert. Sie steigt ja.
Nora: Sie misst, wer das Werkzeug öffnet. Sie misst nicht, was dabei herauskommt. Und dazu gibt es ein Beispiel, das mir nicht mehr aus dem Kopf geht. Ein Unternehmen misst seinen Erfolg an der Nutzung der internen Plattform. Die Rate steigt, das Management ist zufrieden, die Einführung gilt als gelungen. Drei Monate später erscheint ein Modell-Update, das die Arbeit dieses Hauses grundlegend anders organisieren würde. Niemand merkt es, weil niemand darauf geplant hatte, dass sich die Grundlage verschiebt. Fertigkeit wird mit Erfolg verwechselt.
Jonas: Dann brauchen wir also erst ein Bewertungssystem. Ein Dashboard, Metriken, so etwas.
Nora: Das ist der teuerste Weg, sich Arbeit zu ersparen. Der erste Schritt kostet kein Werkzeug und kein Budget. Er kostet eine halbe Stunde. Nehmen Sie zwanzig echte Ergebnisse aus dem laufenden Betrieb und lesen Sie sie. Nicht überfliegen. Lesen. Notieren Sie zu jedem Fall ein bis zwei Sätze in eigenen Worten, was nicht stimmt. Noch keine Kategorien. Dann schieben Sie zusammen, was sich ähnelt, und zählen.
Jonas: Und das reicht?
Nora: Für den Anfang schlägt es jedes Rahmenwerk, weil es aus Ihrem Haus stammt und nicht aus einer Vorlage. Sie können keine Kennzahl bauen für einen Fehler, den Sie noch nie gesehen haben. Und es kommt fast immer etwas heraus, das überrascht. Der Fehler, den Sie zuerst behoben hätten, ist selten der häufigste. Die erfundene Angabe regt am meisten auf und kommt zweimal vor. Das übersehene zweite Anliegen regt niemanden auf und passiert elfmal.
Jonas: Und wenn wir dann doch bewerten wollen?
Nora: Dann fragen Sie binär. Nicht wie gut etwas ist auf einer Skala von eins bis fünf, sondern ob es in Ordnung ist oder nicht. Eine Vier Komma Zwei entscheidet nichts. Fragen Sie zwei Leute, was der Unterschied zwischen einer Drei und einer Vier ist, und Sie bekommen zwei Antworten. Elf von fünfzehn Fällen bestanden versteht dagegen jeder sofort.
Nora: Damit sind wir wieder beim Anfang. Es gibt keinen Abschlussbericht, weil es keinen Abschluss gibt. Sie brauchen also keine Erfolgsmessung, sondern eine Gewohnheit.
Jonas: Zwei Dinge für nächste Woche?
Nora: Erstens: eine halbe Stunde im Kalender, zwanzig echte Ergebnisse, Notizen in eigenen Worten. Wiederholen Sie das, sobald sich etwas Wesentliches ändert, also bei jedem Modellwechsel und bei jeder größeren Anpassung. Zweitens: Stellen Sie bei jeder Zahl, die Ihnen berichtet wird, eine einzige Frage. Misst das Zugang oder Wirkung? Beide Antworten sind brauchbar. Die Verwechslung ist es nicht.
Jonas: Und was sage ich dem Gremium?
Nora: Dass die Nutzungsrate weiter steigt. Und dass Sie ab jetzt eine zweite Zahl mitbringen, die aus den Ergebnissen kommt. Das ist ein besserer Bericht als jeder Meilenstein. Unter der Folge stehen die beiden Artikel und die Lesson zum Messen.
Jonas: Bis zum nächsten Impuls.
Worauf die Folge aufbaut
Die Folge ist die Kurzfassung fürs Ohr. Die Quellen dahinter führen den Gedanken weiter aus.
Fünf Minuten
reichen nicht?.
Führungsfunk stellt die Frage. Was daraus für Ihre Organisation folgt, klärt sich schneller im Gespräch als im Kopfhörer.